Prof. Dr. Malte Mienert ist seit Oktober 2004 Juniorprofessor für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie am Fachbereich 11 - Human- und Gesundheitswissenschaften. Hier leitet er die Abteilung Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie im Institut für Psychologie und Transfer InPuT.

Der gebürtige Görlitzer (Jahrgang 1975) hat sein Abitur in Neubrandenburg erworben. Von 1994 bis 1999 studierte Malte Mienert an der Humboldt-Universität Berlin Psychologie und Medizin. Nach dem Diplom in Psychologie im Jahr 1999 arbeitete er bis 2004 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Entwicklungspsychologie der Humboldt-Universität Berlin.

Seine Dissertation (2002) entstand im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit einem Partner der Fahrzeugindustrie und beschäftigte sich mit Risikoverhaltensweisen jugendlicher Autofahrer und der Funktion des Führerscheins für Heranwachsende im Übergang in das Erwachsenenalter.

Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten an der Universität Bremen gehören die wissenschaftliche Leitung des Forums Lehren und Lernen, die Tätigkeit als stellvertretender Sprecher der Gruppe der Juniorprofessorinnen und –professoren der Universität, die Leitung des Diplomprüfungsausschusses Psychologie, die Mitarbeit im Weiterbildungsstudium Frühkindliche Bildung sowie die Mitarbeit in Gremien und Kommissionen.

In der Lehre vertritt er die Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie im Diplomstudiengang und im Bachelorstudium Psychologie (BSc.) Für seine Lehrtätigkeit wurde er 2007 mit dem „Berninghausenpreis für ausgezeichnete Lehre und ihre Innovation“ gewürdigt.

Die Schwerpunkte in seiner wissenschaftlichen Forschung liegen in der Untersuchung von Selbstverständnis und Selbstreflektion von Pädagoginnen und Pädagogen, der Erfassung individueller Werthaltungen sowie den Möglichkeiten der Erfassung und Förderung interkultureller Kompetenz bei Heranwachsenden und Erwachsenen.

Seit vielen Jahren ist er freiberuflich in der Erwachsenenbildung tätig. Als Fortbilder hat er die Einführung der neuen Bildungspläne in Brandenburg und Sachsen begleitet. Darüber hinaus wendet er sich in seinen Fortbildungsangeboten an Erzieherinnen, Lehrkräfte, Sozialpädagogen und Eltern.

Zu den wichtigsten Themen gehören dabei die Erziehungspartnerschaft mit Eltern, Kommunikation und Konfliktlösung in Teams, das berufliche Selbstverständnis von Pädagogen, frühkindliches Lernen und frühkindliche Bildung sowie das Recht von Kindern auf gewaltfreie Erziehung.

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